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Heimat ohne Heimat

Was bedeutet „Heimat“ für Menschen, die keine haben?

Ist es für sie eine Erinnerung, ein Gefühl oder doch ein konkreter Ort?

Dieser Frage wollte ich nachgehen, indem ich im Dezember 2014, Obdachlose (und teilweise Menschen, die kurzzeitig auf der Straße lebten) aufsuchte, ansprach, interviewte und schließlich portraitierte.

Meine Portraits sollten die Menschen würdevoll darstellen, nicht degradierend, der Betrachter sollte in den Bildern Charaktäre erkennen, anstatt sofort in eine bestimmte Gruppe einzuordnen.

Um das zu erreichen, habe ich mich ganz auf die Gesichter konzentriert, in die man beim Vorbeigehen ja selten genug direkt blickt.

Die Bilder sind in der Dunkelheit fotografiert. Beleuchtet sind die Portraits ausschließlich mit dem künstlichen Neonlicht von Reklametafeln. Die „natürliche Beleuchtung“ auf den Straßen der Stadt.

Die Serie besteht aus sieben Bildern im Format 40×50, hinter Echtglas kaschiert.

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Posted: 16/11/2015

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